Werden Sie von Ihrem Rechenzentrum ausgebremst?

Ein leistungsstarkes Colocation-Rechenzentrum kann die Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit bieten, die Unternehmen heute benötigen

Werden Sie von Ihrem Rechenzentrum ausgebremst?

In unserer sich rasant verändernden digitalen Welt müssen Unternehmen zukunftsweisende Technologien einsetzen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Um diese Technologien optimal nutzen zu können, müssen sie die Kapazität der digitalen Infrastruktur schnell erhöhen und eine zuverlässige Stromversorgung für diese Infrastruktur sicherstellen.

Gleichzeitig müssen Unternehmen konkrete Maßnahmen ergreifen, um ihre Nachhaltigkeitsziele nicht durch einen erhöhten Energieverbrauch zu gefährden. All das unter einen Hut zu bringen, kann eine Herausforderung sein undlässt sich mit eigenen, herkömmlichen Rechenzentren praktisch nicht bewerkstelligen.

Mit der richtigen digitalen Infrastruktur können Unternehmen diese Herausforderungen als Chancen begreifen. Colocation-Dienste ermöglichen es Unternehmen,  sich von ineffizienten und unflexiblen privaten Rechenzentren zu lösen. So können sie sich stärker auf Innovationen konzentrieren und müssen sich weniger Gedanken um eine innovationsfreundliche Infrastruktur machen.

Was zeichnet leistungsstarke Colocation-Rechenzentren aus?

Nicht alle Rechenzentren sind gleichermaßen in der Lage, Kunden dabei zu helfen, die Vorteile der Colocation zu nutzen. Es gibt viele Standard-Rechenzentren, die nicht mit Blick auf die aktuelle digitale Geschäftslandschaft gebaut wurden. Sie wurden hauptsächlich gebaut, um von günstigen Immobilien und niedrigen Energiekosten zu profitieren oder um den Abstand zu zentralisierten Bürokomplexen zu verringern. Diese Aspekte mögen damals oberste Priorität gehabt haben, aber die Geschäftswelt hat sich verändert.

Echte leistungsstarke Colocation-Rechenzentren bieten in jeder Phase ihres Lebenszyklus einen Mehrwert:

  • Strategische Standortwahl
  • Innovatives Rechenzentrumsdesign
  • Kontinuierliche Investitionen in neue digitale Funktionen und Dienste

So können sie ihren Kunden dabei helfen, ihre aktuellen digitalen Prioritäten zu erfüllen und sich gleichzeitig auf die Zukunft vorzubereiten.

KI-fähige Infrastruktur

Das Aufkommen von KI hat die Grenzen lokaler Rechenzentren aufgezeigt. Viele Unternehmen haben erkannt, wie schwierig es wäre, die für KI erforderliche Hochleistungs-Recheninfrastruktur in lokalen Rechenzentren zu implementieren – ganz zu schweigen von den modernen Kühlsystemen, die sie zur Unterstützung dieser Hardware benötigen würden. Demgegenüber haben führende Colocation-Anbieter massiv investiert, um sicherzustellen, dass ihre Rechenzentren KI-fähige Geräte und Dienste unterstützen können.

Latenzarme Konnektivität

Die Verteilung der Workloads auf viele Clouds ist heute für die meisten Unternehmen die Norm. Natürlich können Unternehmen triftige Gründe für die Entscheidung zugunsten einer hybriden Multicloud-Architektur haben, die neben Cloud-Diensten auch lokale Umgebungen umfasst. Die Herausforderung besteht darin, Engpässe in den lokalen Rechenzentren zu vermeiden, die den Datendurchsatz beeinträchtigen.

In einer Welt, in der Cloud-Anwendungen oft riesige Datenmengen erzeugen, sind veraltete Architekturen, die eine Rückführung dieser Daten über ein zentrales Rechenzentrum vor Ort erfordern, nicht mehr tragbar. Die richtige Rechenzentrumsplattform kann eine Kombination aus globaler Reichweite und Ökosystemdichte bieten und so eine latenzarme, bedarfsgesteuerte Konnektivität zu mehreren Cloud-Anbietern gewährleisten.

Nachhaltige Infrastruktur

Unternehmen haben erkannt, wie wichtig es ist, ihre Nachhaltigkeitsverpflichtungen zu erfüllen, aber im Alleingang wäre das sehr schwierig. Angesichts des wachsenden Bedarfs an Unterstützung für energieintensive Workloads können Unternehmen von der Zusammenarbeit mit Colocation-Anbietern profitieren, die in die  Effizienz und in die Nachhaltigkeit  von Rechenzentren investiert haben. Das heißt, sie müssen mit einem Partner zusammenarbeiten, der ihnen dabei helfen kann, in ihren Rechenzentren weniger Energie zu verbrauchen und sicherzustellen, dass die eingesetzte Energie aus erneuerbaren Quellen stammt.

Stadler implementiert gemeinsam mit Equinix eine zukunftssichere digitale Infrastruktur

Equinix ist gut positioniert, um Kunden die Hochleistungsfunktionen zu bieten, die sie benötigen, um in der aktuellen digitalen Landschaft erfolgreich zu sein. Wie das aussehen kann, veranschaulicht die Erfahrung von Stadler, einem global operierenden Hersteller von maßgeschneiderten Schienenfahrzeugen.

Gemeinsam mit Equinix konsolidierte Stadler seine über ganz Europa verteilten lokalen Rechenzentren in zwei Equinix IBX®-Colocation-Rechenzentren in Zürich, unweit des Hauptsitzes des Unternehmens in Bussnang in der Schweiz. Ziel der Zusammenarbeit mit Equinix war es, die digitale Transformation zu realisieren und die digitale Infrastruktur zukunftssicher zu machen.

Die Skalierbarkeit von Leistung und Speicherplatz, die Equinix bietet, half dem Unternehmen, die Kapazität seiner Hardware-Infrastruktur zu verdoppeln. Die Rechenzentren von Equinix hosten auch die Anwendungen von Stadler, darunter unternehmenskritische Tools von Partnern wie Microsoft und SAP für Zusammenarbeit, Management und Planung. Die Netzwerkdichte in den Rechenzentren von Equinix hilft Stadler dabei, eine zuverlässige Konnektivität für Benutzer auf der ganzen Welt sicherzustellen, sodass alle rund 14.500 Beschäftigten von Stadler bei Bedarf auf diese Anwendungen zugreifen können.

Stadler vollzieht derzeit einen digitalen Wandel. Diese vollständig erneuerte Umgebung soll die Effizienz der gesamten Wertschöpfungskette steigern. Durch die Partnerschaft mit Equinix haben wir eine zukunftssichere digitale Infrastrukturplattform gewonnen, die wir innovativ nutzen und ausbauen können.“ - Michael Hutab, Chief Information Officer, Stadler

Die Globale Vernetzung mit vielen verschiedenen Stakeholdern ermöglichen

Stadler benötigte eine Vernetzung seiner Produktionsstätten mit einem skalierbaren, leistungsstarken Netzwerk, um große Mengen technischer Daten zwischen den verschiedenen Standorten zu übertragen. Nur so kann sichergestellt werden, dass jeder Stadler-Ingenieur jederzeit und überall auf die benötigten Daten zugreifen kann.

Darüber hinaus benötigte Stadler eine Verbindung zu den Kunden, die sich zunehmend mehr Transparenz im Produktionsprozess wünschen. Das Unternehmen muss in der Lage sein, seine Kunden jederzeit genau über den Projektstatus zu informieren. Dies erfordert eine zuverlässige Verbindung zwischen den weltweit verteilten Kunden und den Produktionsstandorten.

Schließlich muss das Unternehmen mit etwa 2.000 verschiedenen Partnern zusammenarbeiten, um zu gewährleisten, dass die richtigen Teile zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommen. Aus diesem Grund benötigt Stadler auch eine zuverlässige, leistungsstarke Vernetzung mit allen Partnern in der Lieferkette.

Die Dichte des Equinix-Partner-Ökosystems trägt wesentlich dazu bei, dass Stadler Verbindungen zu all seinen verschiedenen Interessengruppen herstellen kann. Da das Unternehmen die Wahl zwischen verschiedenen Netzwerkanbietern hatte, konnte es seine Bandbreitengeschwindigkeiten schnell auf 10 Gbps erhöhen – eine Steigerung um das Zehnfache gegenüber der vorherigen Leistungsfähigkeit.

Bereit für die Zukunft

Stadler glaubt, dass das Unternehmen gut aufgestellt ist, um seine zukünftigen Infrastrukturanforderungen zu erfüllen.

Da das Unternehmen außerdem den Einsatz von Cloud-basierten Fertigungstechnologien wie KI, IoT und digitale Zwillinge/Augmented Reality in Betracht zieht, kann es von unserem marktführenden Portfolio an latenzarmen Cloud-Zugängen profitieren, um den für diese Cloud-Anwendungen erforderlichen freien Datenfluss zu gewährleisten.

Stadler hat zudem klare Nachhaltigkeitsziele und -verpflichtungen, die Equinix unterstützen kann. Dazu gehört die angestrebte Reduzierung der Emissionen um 20 % und die Einbeziehung der Partner in der Lieferkette, um die Emissionen der Kategorie 3 zu reduzieren. Stadler betrachtet Equinix als Partner, der das Unternehmen bei der Umsetzung dieser Ziele unterstützt und gleichzeitig energieintensivere Workloads unterstützt.

Equinix hat unter anderem stark in erneuerbare Energien investiert und strebt an, bis 2030 weltweit eine 100-prozentige Abdeckung durch erneuerbare Energien zu erreichen. Im Jahr 2023 waren mehr als 235 Rechenzentren von Equinix zu 100 % abgedeckt, sodass Unternehmen wie Stadler für den Energieverbrauch ihrer Rechenzentren keine marktbedingten Emissionen mehr verursachen.

Zudem haben wir in neue energieeffiziente Funktionen investiert. Unsere annualisierte durchschnittliche Energienutzungseffektivität (Power Usage Efficiency; PUE) lag 2023 bei 1,42, was einem Rückgang gegenüber unserem Ausgangswert von 1,54 im Jahr 2019 entspricht. Dies entspricht einer Effizienzsteigerung von etwa 22 %, obwohl unser Portfolio in diesem Zeitraum erheblich gewachsen ist.

Wenn Sie mehr über die Erfolgsgeschichte von Stadler erfahren möchten, lesen Sie die vollständige Fallstudie.

 

 

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